
Hafer und Weizen sind jetzt besonders von den Sauen gefährdet. Es gilt die Wacht am Acker. Schadflächen sind beklagenswert, haben aber den Vorteil, dass sie Schussfeld bieten.
Mit den langen Tagen und warmen Nächten fängt die wohl beeindruckendste Zeit für die Fans der Rehwildjagd an.
Mit den langen Tagen und warmen Nächten fängt die wohl beeindruckendste Zeit für die Fans der Rehwildjagd an. Jetzt nämlich beginnt die Rehwildbrunft, auch „Blattzeit“ genannt. Sie findet etwa von Mitte Juli bis Mitte August statt, wobei der Höhepunkt meist Ende Juli und Anfang August liegt. Während dieser Zeit suchen die Rehböcke nach paarungsbereiten weiblichen Rehen. Für die Blattzeit nochmal alle "Melodien" auf dem Locker üben und die Pirschwege zu den Ständen freikehren.
Besonders die Rapsernte bietet die erste Möglichkeit zur Erntejagd. Da können die Sauen drinstecken und "Fuchs kann immer kommen". Glücklich, wer noch einen Drilling führt. Das Niederwild sagt jedenfalls "Danke".
Dabei müssen Jägerinnen und Jäger immer auch den Wald im Blick haben: Wo sich der Wildverbiss mehrt oder der Wald besonders schutzbedürftigist, wird stärker jagdlich eingegriffen. Wer im Wald über keine Suhle(n) verfügt - sowas lässt sich mit viel Schaffenskraft auch selber anlegen. Wird zum Anziehungspunkt für allerlei dankbares Getier. Immer wieder "bewässern"!