Aktionsplan Auerhuhn BaWü

Im Rahmen des Aktionsplanes Auerhuhn BaWü werden derzeit zu den verschiedenen Themenfeldern (Habitatgestaltung, Tourismus, Infrastrukturplanung, Jagd etc.) "Aktionsblätter" erstellt, die - wie der Name schon sagt - konkrete Empfehlungen für die praktische Umsetzung geben.

Die wichtigste Voraussetzung für den Erhalt des Auerhuhns sind geeignete Lebensraumbedingungen. Um diese zu sichern, reichen die bisherigen Zielsetzungen der naturnahen Waldwirtschaft jedoch allein nicht aus; weitergehende Maßnahmen sind nun erforderlich. Förster als Waldgestalter haben nun die Möglichkeit, aktiv zum Auerhuhnschutz beizutragen!
Denn die Integration der Schutzmaßnahmen in das Konzept der naturnahen Waldwirtschaft ermöglicht eine Kosten-Nutzen-Optimierung und so eine einfache Umsetzung auf großer Fläche. Habitatverbesserung für das Auerhuhn bedeutet hauptsächlich eine Auflichtung der Waldbestände und die Erhöhung der Strukturvielfalt.
Diese Maßnahmen können aber auch zur Lebensraumverbesserung für andere Arten der hochmontanen Artengemeinschaft beitragen, da das Auerhuhn eine Schirmartenfunktion hat. Somit können Förster durch Ihren Einsatz im Auerhuhnschutz direkt zur Erhöhung der Biodiversität beitragen.

Film über das Auerhuhnprojekt

Erstellt am 31.03.2014
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