Forschungsarbeit "wildernde Hunde" konnte wegen mangelnder Beteiligung durch die Jägerschaft nicht optimal durchgeführt werden.

Die Forstliche Versuchs- und Forschungsanstalt Baden-Württemberg (FVA) hatte versucht gemeinsam mit den Jägern im Land festzustellen wie viele Rehe und Nutztiere durch wildernde Hunde sowie durch Wilderei, d.h. durch Menschen, getötet werden.
Um eine gut untermauerte Aussage treffen zu können und für Abhilfe zu sorgen, fehlte wieder einmal die rege Mitarbeit der Jägerschaft.

Eine hohe Zahl solcher Vorfälle nahm die FVA zum Anlass gemeinsam mit dem Landesjagd-verband (LJV) die Todesursachen von Rehen unter besonderer Berücksichtigung von wildernden Hunden und Wilderei genauer zu untersuchen. Dazu wurde ein Online-Fragebogen erstellt, der bis Ende September vergangenen Jahres im Internet ausgefüllt werden konnte. Der Bitte um rege Teilnahme wurde seitens der Jägerschaft nicht nachgekommen, deshalb konnte auf Grund der geringen Zahlen auch keine Empfehlung zur Abhilfe ans Ministerium erstellt werden. Es ist schade, dass sich die Jägerschaft nicht stärker beteiligt hat, eine Empfehlung für eine Leinenpflicht für Hunde im Wald ist somit in weite Ferne gerückt. 

Fragebogen

Erstellt am 31.03.2014
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