Wildtiere in der Stadt

Immer häufiger kommt es vor, dass Wildtiere wie Wildschwein, Marder, Fuchs, Dach und Waschbär in die Städte umsiedeln.

Falsche Tierliebe und die Vermenschlichung von Tieren führen dazu, dass Wildtiere vermehrt in Städten anzutreffen sind. Viele Menschen meinen es nicht böse,für sie ist der Umgang mit Tieren problemloser als mit Menschen. Tiere wiedersprechen nicht und sind gesellig wenn man Gesellschaft benötigt. Sie lassen sich einfach in eine Ecke stellen, wenn man mal keine Lust auf Kuscheln hat, man kann sie auch in einer Tierpension parken wenn man in Urlaub fahren möchte. Dies alles ist bei einem menschlichen Partner halt nicht möglich.
Reichliche Futtergaben auf Gartenterassen locken Nacht für Nacht unzählige Tiere an. Angefangen von Nachbars Katze über Igel bis hin zum Fuchs. Für Jäger ist das Füttern von Wildtieren verboten bzw. es gibt Regelungen wie wann welches Tier an Futter gelangen kann / darf, für den Privatmann gilt dies scheinbar nicht. Werden Behörden darauf angesprochen reagieren sie von Desinteresse bis hin zu fadenscheinigen Ausreden nur um nicht aktiv werden zu müssen. Aktiv werden bedeutet Arbeit und bringt außer Ärger kein Geld ein, außerdem ist es politisch unpopulär weil es Wählerstimmen kosten könnte.
Was tun wenn ein Waschbär sich einmal eingenistet hat im Haus? Mein Freund in Kanada hat mir auf diese Frage geantwortet: Such dir ein neues Haus. Was geschieht wenn ein Fuchs Räudemilben hinterläßt und mein Hund erkrankt daran? Tierschutzvereine helfen nicht, die empfehen zwar häufig " die armen hungrigen Katzen zu füttern" an der Tierarztrechnung beteiligen sie sich aber nicht. Wer streunende Hauskatzen regelmäßig mit Futter versorgt, übernimmt die Verantwortung für das Tier und zwar mit allen Konsequenzen. Läuft eine Katze in ein Auto und verursacht Schaden, muss der dafür aufkommen, der die Verantwortung übernommen hat. Dies gilt auch für Tierarztrechnungen wenn die Katze zum Tierarzt muss. Es überlege sich jeder genau, ob er Futter bereitstellt für herrenlose Tiere.

Erstellt am 31.03.2014
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