Gratulation: 11 Jagdhunde und ihre Führer meistern die Brauchbarkeitsprüfung '26

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Ganze 11 neue Gespanne haben die diesjährige Brauchbarkeitsprüfung der JV Lahr bestanden. (siehe Bildergalerie) Davon vier Kleine Münsterländer, ein Schwarzwälder Schweißhund, ein Bayrischer Gebirgsschweisshund, zwei Steirische Rauhhaarbracken, eine Kopov-Bracke, ein Deutsch-Drahthaar und ein Wachtel. Teamarbeit, Fleiß und eine vertrauensvolle Zusammenarbeit zwischen Hund und Führer zahlten sich aus: Allen Hunden konnte das Modul 1.1. (Brauchbarkeit im Schalenwildrevier) bescheinigt werden. Darüberhinaus haben drei Hunde das Modul 1.2. (Brauchbarkeit im Niederwildrevier) erfolgreich absolviert.  

Die Brauchbarkeitsprüfung ist ein wichtiger Meilenstein in der jagdlichen Ausbildung eines Hundes. Sie stellt hohe Anforderungen an die vierbeinigen Jagdhelfer und ihre Führer und bildet eine wesentliche Grundlage für den verantwortungsvollen und waidgerechten Einsatz bei der Jagd. Umso erfreulicher ist es, dass die teilnehmenden 11 Gespanne die Brauchbarkeitsprüfung erfolgreich bestanden haben.

Hinter diesem Erfolg stehen nicht nur 10 Übungstage von April bis Oktober, sondern einige zusätzliche zahlreiche Stunden der Vorbereitung, konsequentes Training und vor allem viel Geduld. Die Ausbildung eines Jagdgebrauchshundes erfordert nicht nur fachliches Können und eine gute Nase des Hundes, sondern auch Vertrauen, Ruhe und eine enge Bindung zwischen Hund und Führer. Das alles haben die Hunde über den Verlauf des Kurses gelernt. 

Im Rahmen der Prüfung mussten die Gespanne ihr Können in den geforderten Prüfungsfächern unter Beweis stellen: Allgemeiner Gehorsam, Leinenführigkeit, Schussfestigkeit, 400m Schweißfährte über Nacht, optional Verlorenbringen von Haar- und Federwild. Dabei kommt es neben den natürlichen Anlagen des Hundes insbesondere auf Gehorsam, Führigkeit, konzentriertes Arbeiten und die zuverlässige Zusammenarbeit mit seinem Führer an. 

Hundeobmann Hubertus Schätzle wies dabei darauf hin, dass die bestandene Brauchbarkeitsprüfung weit mehr ist als eine formale Bestätigung des Ausbildungsstandes. Sie schafft wichtige Voraussetzungen für den praktischen Jagdeinsatz und trägt dazu bei, dass Jagdgebrauchshunde ihre anspruchsvollen Aufgaben sicher und zuverlässig erfüllen können. Gerade bei der Nachsuche und bei weiteren jagdlichen Arbeiten sind gut ausgebildete Hunde unverzichtbare Helfer. Ihr Einsatz dient nicht zuletzt dem Tierschutz und einer verantwortungsvollen Jagdausübung.

Ein herzlicher Dank gilt allen Hundeführerinnen und Hundeführern, die mit großem Einsatz auf diesen Prüfungstag hingearbeitet haben. Ebenso gebührt den Ausbildern Hubertus Schätzle und Walter Herrenknecht grossen Dank - sowie dem Helferkreis um Dr. Brigitte Schmid-Vielguth , Timo Gengenbacher und Dr. Jochen Riebensahm. Ein Dankeschön ebenfalls an die fairen Richterinnen und Richter - Anerkennung für ihre fachkundige Begleitung und ihr Engagement. Nicht zuletzt ein Waidmannsdank auch den Pächtern , die ihre Reviere zum Training zur Verfügung gestellt haben.

Die Jägervereinigung Lahr gratuliert allen erfolgreichen Gespannen herzlich zur bestandenen Brauchbarkeitsprüfung! 

Wir wünschen den Hunden und ihren Führern für die Zukunft viel Freude bei der gemeinsamen Arbeit, weiterhin eine vertrauensvolle Zusammenarbeit und stets guten Erfolg bei ihren jagdlichen Aufgaben – vor allem aber “allzeit Waidmanns- und Suchenheil !”