Mit dem Einzug des Herbstes verändert sich auch der Rhythmus im Revier. Die Natur zeigt sich nun von ihrer farbenreichen Seite, während die kürzer werdenden Tage und das mildere Wetter neue Möglichkeiten eröffnen. Für die Jagd beginnt damit eine besonders vielseitige Phase: Neben dem Niederwild wie Hase und Ente gewinnen auch zahlreiche weitere Wildarten wieder an Bedeutung. Gleichzeitig startet die Saison der Gesellschaftsjagden – eine Zeit, in der gemeinsames Jagen, traditionelle Abläufe und das Miteinander im Revier eine besondere Rolle spielen.
Bei Treib- und Entenjagden steht neben dem Jagderlebnis auch die Gewinnung eines hochwertigen und hygienisch einwandfreien Lebensmittels im Mittelpunkt. Insbesondere bei Gesellschafts- und Bewegungsjagden stellt die Wildbrethygiene besondere Anforderungen. Im Vergleich zur klassischen Einzelansitzjagd können längere Zeiträume bis zur Versorgung, der Transport mehrerer Stücke oder eine verzögerte Kühlung zusätzliche Herausforderungen darstellen.
Damit das Wildbret hygienisch einwandfrei und uneingeschränkt verwertbar bleibt, sind eine sorgfältige Vorbereitung sowie klar abgestimmte und fachgerechte Abläufe entscheidend.

