Vielen Menschen fehlt heute das Wissen über ihre eigenen Lebensgrundlagen. Lernort Natur bedeutet: draußen lernen – und von der Natur lernen. Halbwissen und bloßes „Glauben“ ersetzen zunehmend ein echtes Verständnis der Natur.
Das bleibt nicht ohne Folgen: Lebensräume und Tierarten geraten immer stärker unter Druck. Aufklärung ist deshalb wichtiger denn je. Veranstaltungen wie die Forschertage und die Science-Days bieten dafür eine wertvolle Plattform.
Das Team aus dem Rheintal – mit Aktiven der Jägervereinigungen Offenburg, Kehl-Achern und Lahr – war in Rust mit dabei. Am Stand konnten viele Kinder und Jugendliche Naturthemen spielerisch entdecken.Im Mittelpunkt stand die Frage: Wer macht eigentlich Frühling, Sommer, Herbst und Winter?
An einer weiteren Station ging es um CO₂ – und darum, dass zu viel davon problematisch ist. Die Kinder konnten einen Ballon aufblasen, bis er platzte, und so CO₂ in der Atemluft sichtbar erleben.
Eine Holzkugel zeigte anschließend, wie viel CO₂ ein Baum binden kann.
Aus den Kugeln bastelten die Kinder Schlüsselanhänger – als Erinnerung an die Bedeutung von Wäldern.
Auch die Jahreszeiten-Aktion lud dazu ein, Zusammenhänge selbst herauszufinden.
Eine interaktive Lernwand gab Lehrkräften Anregungen für spannenden Unterricht.
Dort ging es um Tierarten, Nahrungsketten und Nahrungsnetze.
Auch Störfaktoren in den Lebensräumen wurden anschaulich erklärt.Das Lernmittel stieß auf großes Interesse und regte viele gute Gespräche an. So wurde deutlich: Wer Natur besser versteht, kann auch eher zu ihrem Schutz beitragen.

